Mittwoch, 16. September 2009

Wohnheim in allen Facetten

Bevor ich auf Dienstreise oder Heimaturlaub (Ansichtssache) fahre, gibt es noch mal einen Blogeintrag. Ich muss nämlich noch stolz von meinen sportlichen Leistungen berichten. Ich war jetzt schon 2 mal beim Orientierungslauf und es hat Spaß gemacht, mal wieder mit Karte und Kompass durch den Wald zu rennen, obwohl die Strecken bisher recht kurz und auf Anfängerniveau gehalten waren. Da ist dann eben die Erfolgsquote höher ;-)

Abgesehen davon hat vor 1 1/2 Wochen die Wohnheim interne Løbekonkurrence begonnen. Das ganze läuft so ab, dass 3 Strecken (2.6 km, 4.4 km und 7 km) zur Verfügung stehen, die die Teilnehmer in beliebiger Kombination laufen können. Wenn man eine oder mehr Strecken gerannt ist, vermerkt man das auf der im Flur aushängenden Liste (Betrug ist natürlich ausgeschlossen) und dann wird wöchentlich zusammengerechnet, welches Geschlecht mehr gerannt ist. Weiß auch nicht, wer auf die Idee gekommen ist, Männer und Frauen miteinander konkurrieren zu lassen.

Auf der Ganginternen Wertung sieht es ganz gut aus. Wir sind je 2 Läufer pro Geschlecht und im Moment steht es – ich geh mal grad gucken – 47,9 km zu 34,7 km für die Frauen. Yippie. Ungünstiger Weise werde ich ja nun aber nächste Woche aussetzen und die Kerle haben die Chance auszugleichen.

In der Wohnheimweitenwertung haben sie nach der ersten Woche auch schon mit 421,5 km zu 340,1 km geführt (es laufen 38 Frauen gegen 36 Männer). Allerdings kämpfen die Männer mit unfairen Mitteln. Haben die sich doch glatt einen Profi eingekauft, der allein 82,5 km gerannt ist. Wenn wir es schaffen, den auszuschalten stehen unsere Chancen gar nicht so schlecht.

Ab nächste Woche soll es dann auch T-Shirts geben. Damit wir uns auf unseren Runden gegenseitig erkennen und die Guten (also die Frauen) anfeuern und die Bösen (das sind dann natürlich die Männer) in den See schubsen können.


Und was ist sonst so im Wohnheim los?

Nun, es gab mal wieder eine Episode, die mich ans T-Heim erinnert hat. Natürlich wohne ich wieder in dem Haus, mit dem Studentenclub im Keller und diesmal sogar schräg drüber, was bisher aber noch kein Problem dargestellt hat.

Freitag Abend aber scheinen ein paar Besucher der Kellerbar Bedenken bzgl. unserer Sicherheit gehabt zu haben und hielten es für eine gute Idee, doch mal die Feuermelder zu testen. Was darin resultierte, dass zwischen 12 und 1 Uhr über 50 Feuermelder in unserem Haus eine Stunde lang ein imaginäres Feuer gemeldet haben. Und das in einer Lautstärke, die es unmöglich gemacht hat, im Haus zu bleiben. So haben sich also alle anwesenden Bewohner draußen versammelt und darüber nachgedacht, wie man die Dinger auskriegt bzw. wer das Wissen könnte. Nach einer Stunde fruchtloser Bemühungen (Studenten !!!), war dann plötzlich, aus mir unbekannten Gründen (Kollektiver Batterieausfall?), wieder Ruhe.

Achja. Wohnheim ist schon was besonderes.


Die restlichen Ereignisse der letzten Woche fasse ich mal schnell zusammen.

Freitag hatten wir unser DTU-Aqua-Sommerfest mit prima Wetter, einer Kanutour vor meiner Haustür (da sieht man mal, wie günstig ich wohne) und einem lecker Picknick.

Samstag war ich in einem Wildpark oder etwas ähnlichem – jedenfalls läuft da ganz viel Wild rum – und habe ein Foto für Christian gemacht (links) und Sonntag war ich in Malmö (Schweden) und habe ein Foto für Matthias L. gemacht (rechts).

Weitere Fotos von Malmö werden nachgereicht. Allerdings habe ich nicht so viele gemacht, da uns Schweden mit Wind und Regen willkommengeheißen und verabschiedet hat. Zwischendurch kam aber genug Sonne für einen Regenbogen raus :-)



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